Wenn dich jemand behandelt, als wärst du ihm egal, glaube ihm

Viel reden und nichts machen? Verbindlichkeiten werden unverbindlich? Und es gibt immer einen Grund, weshalb Verabredungen nicht eingehalten werden können? Dafür scheinen aber andere Aktivitäten immer ganz gut zu funktionieren?

Wir alle kennen diese Person. Sie hält uns mit kleinen Aufmerksamkeiten bei Laune. Wir glauben einen Freund, einen Partner oder einen nette Kollegen gefunden zu haben und stellen immer mehr fest, dass das was uns wirklich wichtig ist, nicht erwidert wird.

Ich mag es nicht Leute in Kategorien zu stecken und abzustempeln als ’schlechter Mensch‘, oder gar als ‚gestörte Persönlichkeit‘. Ich glaube wir alle haben ein Grund für unser Verhalten, hinter allem stecken jedoch immer ein Mensch mit mehr als nur schlechten Hintergedanken.

Deswegen ist es mir wichtig aufzuzeigen, dass keiner von beiden ‚Schuld‘ an der Situation ist. Viel wichtiger ist es, auf die Signale zu hören, diese für sich ernst zu nehmen und vor allem Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen.

Wenn also immer wieder Absprachen nicht eingehalten werden, könnte der erste Schritt sein, den anderen auf die eigenen Wahrnehmung anzusprechen. Die Situation aus der eigenen Perspektive zu schildern und nach den Gründen zu fragen.

Auch wenn die Gründe logisch erscheinen und nachvollziehbar sind, darf ich selbst mein Bedürfnis äußern. Das könnte sein: „Mir ist wichtig, dass Absprachen verbindlich sind.“, oder: „Mir ist wichtig, dass ich mich auf dich verlassen kann.“

Im weiteren Verlauf kann man weiter Erfahrungen in der Beziehung sammeln. Werden Absprachen weiterhin nicht eingehalten, ist es für dich als verletzte Person wichtig, dir selbst nicht die Schuld für dieses Verhalten zu geben. Du nimmst dich und deine Umwelt bewusst wahr. Du stehst zu deinen Worten und du sprichst über das, was dir wichtig ist. Du bist wertvoll.

Wenn der Andere nicht aufrichtig mit dir umgeht, sei mit dir selbst liebevoll und distanziere dich. Jemand, der dir immer das Gefühl gibt nicht gut genug zu sein, entzieht dir deine Energie. In diesen Situationen ist es wichtig, nicht mehr an das zu glauben, was der andere sagt, sondern an das zu glauben was er dir zeigt.

Versuche nicht weiter die andere Person von dir zu überzeugen. Gehe an dem Ort, wo du geschätzt, respektiert und geliebt wirst, ohne dafür kämpfen zu müssen.

Entspannung Pur: Yoga

Vor etwa 10 Jahren habe ich zum ersten Mal Yoga ausprobiert. Damals habe ich versucht mit verrenktem Kopf die Asanas im Selbststudium zu erlernen. Nach einigen malen gelang mir das tatsächlich schon ziemlich gut. 😅

Den Weg zum Yoga habe ich über einen Bandscheibenvorfall gefunden. Natürlich nicht als ich gerade akut unter Schmerzen stand. 😌
Erst nach der Behandlung vom Physiotherapeuten und Osteopathen, war mein Gesundheitszustand gut genug, um mit dem Training zu beginnen. Seitdem ich regelmäßig Yoga praktiziere, bin ich weitestgehend beschwerdefrei.

Warum hat Yoga den Unterschied gemacht?

Yoga wirkt sich auf verschiedene Bereiche im Körper aus:

  • schult die Achtsamkeit durch Synchonisation von Atmung und Bewegung
  • dehnt Muskulatur und Fasziengewebe
  • stärkt die Muskulatur
  • fördert die Entspannung durch Phasen der An- und Entspannung
  • stoppt Gedankenkreisen durch Konzentration auf den eigenen Körper
  • stellt einen Ausgleich zum Alltag dar (Selbstfürsorge + Ruhe)

Ist Yoga auch für dich intressant?

Wenn du regelmäßig unter starker Anspannng leidest, täglich viel am Computer sitzt oder grundsätzlich eine verkümmerte Haltung/Bewegung hast, ist Yoga erstmal eine gute Option deine Beschwerden zu lindern.

Auch bei psychischen Herausforderungen wie Ängsten, Schlafstörungen und auch Aggressionen kann Yoga helfen wieder mental ins Gleichgewicht zu kommen.

Dafür stehen verschiedene Yoga Stile zur Verfügung, die alle einen anderen Schwerpunkt haben, und sich manchmal deutlich von einem anderen Stil unterscheiden.

Als Anfänger empfehle ich, dich direkt an ein Yoga Studio zu wenden und schon vor dem Training beraten zu lassen. Hier erfährst du auch, was du für das Training benötigst.

Hast du bereits einige Erfahrungen sammeln können, oder ein Studio ist aus persönlichen Gründen nichts für dich? Dann stehen im Internet professionelle Videos, Live Sessions und Apps zur Verfügung, um privat zu üben.

Egal wie deine Übungspraxis aussehen soll, zum Training brauchst du zunächst einmal nur eine rutschfeste Matte und ein bisschen Know-How.
Beginne mit dem Training 1-2 mal pro Woche für 15-60 Minuten, abhängig von deinen Vorlieben! Wenn du regelmäßig trainierst, wirst du schnell einen großen Unterschied zwischen den Tagen mit, und den Tagen ohne Yoga feststellen. 😉

Viel Spaß beim Training!

Entspannung pur: Methoden für mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag

Es gibt zahlreiche Methoden zur Entspannung, die sowohl informell als auch formell angewendet werden können. Beide Ansätze haben ihren Platz, um Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch stark von der Regelmäßigkeit und dem Training ab, das mit den Methoden verbunden ist.

Informelle Entspannungsmethoden sind alltägliche Aktivitäten, die ohne spezielle Anleitung oder Struktur durchgeführt werden können. Dazu gehören Spaziergänge in der Natur, das Hören von Musik, das Genießen eines warmen Bades oder das Lesen eines Buches. Diese Methoden wirken oft beruhigend, ihre Wirksamkeit kann jedoch variieren, da sie weniger zielgerichtet sind und oft nur kurzfristige Entspannung verschaffen.

Formelle Entspannungsmethoden hingegen umfassen strukturierte Techniken, die speziell darauf ausgerichtet sind, körperliche und geistige Spannungen abzubauen. Hierzu zählen Meditation, Yoga, progressive Muskelentspannung (PMR) und Atemübungen. Diese Methoden erfordern oft eine bewusste Anleitung und regelmäßiges Üben, um ihre vollen Vorteile zu entfalten.
Die Wirksamkeit dieser Methoden steht in engem Zusammenhang mit dem Training und der Häufigkeit, mit der sie angewendet werden. Ein einmaliger Versuch mag zwar eine sofortige Entspannung bringen, doch um tiefgreifende, langanhaltende Effekte zu erzielen, ist regelmäßiges Üben entscheidend.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass informelle Entspannungsmethoden schnell zugänglich und angenehm sind, während formelle Methoden tiefere und nachhaltigere Entspannung fördern.
Deshalb ist meine Empfehlung im Alltag auf die Vorteile beider Methoden zurückzugreifen. Welche Entspannungsverfahren für dich gut passen findest du am besten durch ausprobieren heraus. Die kontinuierliche Praxis ist entscheidend, um die vollen Vorteile von Entspannungstechniken zu erfahren und die Stressbewältigung langfristig zu verbessern.

In den kommenden Wochen erscheinen kurze Vorstellungen von formellen als auch informellen Methoden. Probier aus was dich interessiert und erfahre was es mit dir anstellt.

„Die Weisen erfreuen sich am Wasser“

(Konfuzius)

Stressfreie Ernährung beginnt mit deinen Getränken. Denn das was wir laut Ernährungspyraminde am meisten zu uns nehmen sollten sind Getränke!

Insbesondere in stressigen Phasen benötigt der Körper reichlich Wasser. Dabei kommt es nicht darauf an welche Zusammensetzung an Mineralstoffen es enthält. In erster Linie ist es wichtig, dass es ausreichend viel getrunken wird.

Empfehlenswert ist ein Wasser ohne Kohlensäure, da es den Körper nicht mit zusätzlich Säure belastet.

Dir schmeckt Wasser nicht? Gib ihm doch nochmal eine Chance! Es gibt so viele unterschiedlichen Sorten und sie schmecken tatsächlich alle anders:

Mach das Experiment! Teste ein paar Hersteller deiner Wahl und finde in deiner persönlichen Wasserverkostung deinen Favoriten.

Zuletzt ist es auch nicht die Funktion des Wassers toll zu schmecken. Es soll die voll Funktionfähigkeit deines Körpers sicherstellen, indem es deinen Organe und Zellen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Wenn du trotzdem den Reiz zum Wassertrinken vergrößern möchtest, so probiere es doch mit Infused Water: Füge einfach angeschnittene Früchte, frische Kräuter, Gemüse oder Gewürze hinzu und schmecke wie sie den Geschmack beeinflussen.

Viel Spass bei deiner Wasserverkostung!

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