„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks.“

Auguste Escoffier, franz. Meisterkoch

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unsere Stressreaktion, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht.

Der Zusammenhang zwischen dem, was wir essen und wie wir auf Stress reagieren wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie z.B. die Nährstoffe der Lebensmittel und ihre Wirkung auf unser Hormonsystem.

Deutlich wird diese Reaktion durch die Wirkung von Zucker und einfachenen Kohlenhydraten. Diese können kurzfristig den Blutzuckerspiegel anheben und ’schnelle Energie‘ bereitstellen, was jedoch von einem raschen Abfall begleitet wird, der dann zu Müdigkeit und Reizbarkeit führt.
Diese Blutzuckerschwankungen können den Körper in chronischen Stress versetzten, da dieser ständig den Zustand von Stabilität anstrebt.
Langfristig kann eine Ernährung, die reich an Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln ist, Entzündungen fördern und die Stressbewältigung erschweren.

Jedoch gibt es auch Nährstoffe, die stressmindernd wirken.

Magnesium z.B. spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Nervensystems und kann helfen, den Stresslebel zu senken. Es beruhig die Muskeln, unterstützt die Funktion den Gehirns und hat eine entspannende Wirkung auf den Körper.
Auch Omega-3-Fettsäuren können die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol regulieren und so die Auswirkung von Stress mindern. Sie sind in fettem Fisch und einigen Algenarten enthalten.

Des Weiteren können Vitamine wie B6 und B12, die in Vollkornprodukten, Fleisch und grünen Blattgemüsen vorkommen, die Stimmung stabilisieren.
Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D ist ebenfalls von Bedeutung, da es nachweislich das Stressniveau beeinflusst und in Verbindung mit einer guten mentalen Gesundheit steht.

Außerdem spielt die Wirkung von Probiotika auf das Mikrobiom im Darm, eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Stress. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen und probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut ist, kann das Mikrobiom positiv beeinflussen und so das Stressniveau senken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Nährstoffen eine effektive Methode sein kann, um Stress zu reduzieren. Lebensmittel, die den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Fetten versorgen, stärken das Nervensystem und fördern eine gesunde Stressbewältigung.

Darf ich Ihnen das „Tschüss“ anbieten?

Manche Tage sind einfach wie verflucht. Gerade wenn du so friedlich vor dich hin lebst, kommt so ein ‚gestresstes Nervensystem‚ um die Ecke und wirft dich voll aus der Bahn.

Spitze Bemerkungen im Vorbeigehen, übergriffiges Verhalten und Wutausbrüche von Außen kommen plötzlich und überrumpeln uns, ganz egal ob wir grade tiefenenspannt oder selbst im Stress sind.

Eine natürliche Reaktion auf einen Angriff ist die Abwehr. Insbesondere in nahen Beziehungen ist es ein klärendes Streitgespräch sinnvoll. Hier können Bedürfnisse kommuniziert werden und gemeinsame Lösungen erarbeitet werden. Es zeugt von Empathie, einen Angriff aus dem nahen Umfeld aufzugreifen, um die wahren Gründe für die Wut offenzulegen. Denn häufig sind wir, als nahestehende Personen, der „Safe Space“ an dem wir unsere Emotionen zeigen dürfen, ohne schwerwiegende Konsequenzen befürchten zu müssen.

Daneben gibt es jedoch auch Interaktionen mit unserem Umfeld, die weniger intim sind und sich spontan zeigen. Natürlich könnte man auch hier wieder in die Beziehungsebene gehen und nachfragen, wo eigentlich wirklich „der Schuh drückt“. Die Erfolgschancen zufrieden aus solch einem Gespräch gehen, schätze ich als eher schlecht ein. Wir kennen unser Gegenüber (den Postboten, Fahrradfahrer, Artzhelferin, etc. )eben nicht besonders gut, und wissen nicht welche Fettnäpfchen sich in diesem verbergen.

Wie kommen wir also gut aus so einer Situation raus?

In solchen Situationen ist es gar nicht so wichtig, sich zu wehren, sondern viel mehr sich selbst zu schützen. Deshalb steht am Anfang die Frage „Was ist mit selbst gerade wichtig?“. In den meisten Fällen dürfte tatsächlich die Antwort eher „Frieden“ als „Krieg“ sein, oder?

Mit einem ‚gestressten Nervensystem‘ lässt sich nicht konstruktiv diskutieren, da ab einem Stresspegel von etwa 70% das Rationale Denken abgeschaltet wird. Stattdessen wird die Durchblutung hochgefahren , die Muskulatur aktiviert und Sauerstoffzufuhr erhöht. Der Körper ist im Kampfmodus.

Deswegen ist meine Empfehlung:

  1. Raus aus der Situationen (Für Frieden sorgen)
  2. Selbstfürsorge (z.B. sich klar machen: „Diese Aggression hat nichts mit mir zu tun.“)
  3. Konsequent seine Wünsche verfolgen (z.B. Klärung, Vermeidung, Ignoranz)
  4. Die Situation für sich selbst abschliesen

Manche Kämpfe sind es also wert liebvoll ausgetragen zu werden, insbesondere wenn sich dahinter eine gesunde Beziehung verbirgt. Meistens sind diese kleinen Auseinandersetzungen jedoch genau die, die uns am Ende die Energie rauben und uns selbst unzufrieden machen. Wenn wir wirklich zufrieden aus schwierigen Situationen gehen möchte, so ist es wichtig seine Energie für die eigenen Interessen zu bewahren und die Situation für sich selbst auf psychischer und körperlicher Ebene abzuschließen. Mehr zum Thema Regulation erfährst du wöchentlich in meinem Blog.

Tschüss 🙂

Carrot Cupcakes

Nicht dass Karotten Muffins wesentlich gesünder wären als andere, aber dieses Rezept verfügt über deutlich mehr wohltuende Inhaltsstoffe als die üblichen „Zucker & Mehl“ Varianten.

Zudem ist das Rezept vegan, glutenfrei, sojafrei, haferfrei, allergenarm und natürlich super lecker!

Besonders zu Ostern ist Carrot Cake beliebt, aber ich finde sie gehen eigentlich immer.

Also ganz ohne scrollen –> hier ist das Rezept !

Für 12 Cupcakes

Für den Rührteig

50g vegane Butter

100g Dattelzucker
200g glutenfreies Mehl
50g Erdmandelmehl
1/2 TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker

150g Karotten
50g Kokosjoghurt
150ml Reisdrink
1 EL Zitronensaft (frische Zitrone)
+ Abrieb 1/2 Zitrone

Für das Topping

100g vegane Frischkäsecreme
50g Puderzucker
1 EL Orangensaft
+ etwas Abrieb

Zudem brauchst du

Muffin Backblech
12 Muffinförmchen

ZUBEREITUNG

1

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2

Vegane Butter im Topf bei geringer Temperatur schmelzen

3

Trockene Zutaten in eine Schüssel geben und gut mischen.

4

Die Karotten schälen und grob raspeln

5

Karotten zu den trockenen Zutaten geben und kurz vermischen.

6

Den Reisdrink in den Topf zum warmen Butterersatz geben und mit dem Schneebesen kurz vermischen.

7

Die Reismilch-Butter-Mischung, das Kokosjoghurt, Zitronensaft und -Abrieb in die Schüssel zu den restlichen Zutaten geben.

8

Alles kurz und gut vermischen.

9

Muffinförmchen in das Muffinblech setzen und den Teig auf die 12 Förmchen verteilen.

10

Für 20-25 Minuten im Ofen backen.

11

Muffins abkühlen lassen.

12

Vegane Frischkäse-Alternative mit Puderzucker und Orangensaft + Abrieb vermischen.

13

Cupcakes mit der Orangencreme garnieren.

Start meines Food und Lifestyle Blogs!

Mit meiner neuen Webpräsenz geht auch mein Blog heute an den Start.

Wie meine Berufswahl als Ernährungsberaterin und Stresscoach, so dreht sich im Blog alles um einen gesunden Lebensstil.

Ich schreibe darüber was Ernährung mit Stress zu tun hat, über Techniken um den Alltag stressfreier zu gestalten und veröffentliche Rezepte von Gerichten, die den Körper in besonders herausfordernden Situationen und Lebensphasen gut versorgen und weniger belasten.

Der Blog basiert auf Wissen aus diversen Quellen. In meine Artikel fließen Inhalte aus (Fach-)Büchern, meiner Ausbildung als Ernährungsberaterin und Coachin und Trainerin für Mentale Gesundheit und meiner Erfahrung als Mensch, Frau und Mutter.

Die Blog Artikel sind bewusst kurz gefasst, sodass gerade Stressgeplagte sich entspannt auf einen kurzen Artikel einlassen und somit einen kleinen Schritt Richtung Verbesserung gehen können

Die Informationen in diesem Blog sollen als Leitfaden dienen und stellen keine medizinische Empfehlung dar. Unsere Körper, unsere Psyche und unserer ganzer Organismus sind so unterschiedlich, dass keine generellen Aussagen zu Lösungen bzw. Therapien getroffen werden können.

Mit meinen Artikeln richte ich mich in erster Linie an psychisch und körperlich gesunde Menschen. Im Zweifelsfall ist es immer besser relevante Themen persönlich mit dem Arzt seines Vertrauens zu besprechen.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen und stöbern!

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